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Der Vierwaldstättersee

Fläche: 114 km2     Tiefe: bis 214m
Uferlänge: 130km
 
  Wasserstand Mittelwert: 433.85m,
Höchststand 1910: 435.25m,
Höchststand 2005: 435.23m
Wie die norwegischen Fjorde ist der Vierwaldstättersee durch tektonische Brüche bei einer Gebirgshebung entstanden. Die heutigen Formen wurden weitgehend durch die Erosion eiszeitlicher Gletscher bestimmt.
Ursprünglich waren auch der Lauerzersee, der Sarnersee und die Reussebene oberhalb Flüelens Teile des Sees und die Reuss floss durch das Küssnachter Becken in den Zugersee.
Das flache Luzerner Becken wurde erst in historischer Zeit durch das Ausheben einer Fahrrinne und den Einbau einer Reussschwelle schiffbar gemacht.
 
  Ein durchgehender Wanderweg führt rund um den Vierwaldstättersee. Für den ganzen Weg benötigt man etwa 50 Stunden.
Zahlreiche Verkehrsverbindungen ermöglichen das Wandern von Teilstücken, von denen der "Weg der Schweiz" um den Urnersee wohl den schönsten Abschnitt bildet.
Am und im Wasser ist vom Kitesurfen bis zum Tauchen vieles möglich. Schwimmen kann man im See oder im Hallenbad Weggis und das Angeln vom Seeufer aus mit natürlichem Köder ist für jedermann, jedefrau und jedeskind frei.

Das Weggiser Becken
 
Tiefenprofil von Alpnach bis Flüelen

 
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