Es gibt eine Menge Dinge im Himmel und auf Erden, von denen nichts in unseren Büchern steht.
Aber dafür steht auch vieles in unseren Büchern, was weder im Himmel noch auf Erden vorkommt.
G.C.Lichtenberg 1742-1799
Kloster Pfaefers
Um 800 erwirbt das Kloster Pfäfers den Hof Wattawis.

Weggis war damit ein Kelnhof des Benediktinerklosters
"unserer lieben Frau zu Pfäfers" im Bistum Chur.

Der Kelnhof war einem Kloster zinspflichtig, während
der Fronhof einem weltlichen Herrn zinspflichtig war.

Vorstand eines Kelnhofs war (wer wohl) der Kellner.
Ob der schon damals 10% vom Zehnten erhalten hat,
ist mir nicht bekannt 29
998 bestätigt Papst Gregor V. dem Kloster Pfäfers den Besitz von Kirche und Dorf Guatigisio.
Aber diese Urkunde stellt sich als Fälschung heraus, mit der vermutlich die Belehnung des
Klostergutes verhindert werden sollte.
Paschalis
1116 Am 29. Januar bestätigt Papst Paschalis II. dem Abt Gerold von Pfäfers
das Eigentum an der Kirche der heiligen Maria mit dem Hof von Weggis.

Zwei Dokumente sind überliefert:
Im Original steht ecclesiam sancte Marie cum villa Guategisso,
in der Abschrift heisst es Wategisso.
Es handelt sich hier um die ersten bekannten, urkundlichen Aufzeichnungen
des Namens von Weggis.
Urkunde Pascalis a
St.Gallen, Stiftsarchiv Pfäfers, Originalurkunde 29.01.1116-a

Urkunde Pascalis b
St.Gallen, Stiftsarchiv Pfäfers, zeitnahe Abschrift 29.01.1116-b
1273 Abt und Konvent von Pfäfers erteilen dem Magister Heinrich von Weggis freies Verfügungsrecht
über die Güter, die er zur provisionsmässigen Verleihung an Kleriker erhielt:
Magister Heinrich von Weggis
Bild und Dokument: St.Gallen, Stiftsarchiv Pfäfers
Aus dem Jahre 1315, so die Meinung des Herrn Cysat, ist das erste Hofrecht von Weggis überliefert. Es gilt für die Dörfer Weggis, das obere und das niedere nebst Wyl und Husen, sowie für das Dorf Vitzenow. Land und Leute sind im Stand der "Gottesleute", sie sind unfreie Besitzer (nicht Eigentümer) von Gotteshausgut und können diesen Besitz vererben.
Darin werden Ortsbezeichnungen verwendet, die sich bis heute erhalten haben, wie Greppen, Hertenstein, Bärenzingel, Schild, Weisstannen, Dossen, Honegg und Wissifluh.
Pfennig
1329 am 28. September verleihen Abt und Convent zu Pfäfers
den Kelnhof Weggis als "Lipgedinge" dem Jost von Moos mit der Auflage,
so lange er lebe, jährlich zwanzig Pfund Zürcher Pfennige zu zahlen.

Unterschiede im Gewicht der Pfennige führten dazu, dass diese bei grösseren Stückzahlen nach Gewicht gehandelt wurden.
1337 am 25. Februar verleiht der Abt Hermann von
Pfäfers das Gut Husen, das innerhalb der Marchen
des Hofes zu Weggis liegt, dem Claus von
Hertenstein zu rechtem Lehen, mit Holz, Weide,
Acker und Wiesen, mit allen Rechten die dazu
gehören und von uns und unserem Gotteshaus-
Lehen sind.
1339 am 31. Mai wird das vorstehende Lehen zu
einem "Kunkellehen", indem es an Niklaus von
Hertenstein und an Frau Annen, seine "eheliche
Wirtin" geliehen wird.
Hier steht auch, dass sein Bruder das Gut vormals
von Rudolf dem Kelner von Luzern gekauft habe.
1342 am 16. Dezember beurkunden Thüring von Ramstein, Domprobst zu Basel, und sein Bruder Rudolf, dass sie dem Niklaus von Hertenstein zu Lehen gegeben haben zwei Dörfer, die man Wetgis nennt, das obere und das niedere,
das Dorf, das man Vitzenowa nennt und das zu Wile,
mit Leuten, Gütern, Wiesen und Weiden
.

Das betrifft offensichtlich ein Lehen der Vogtei
und nicht die Eigentumsrechte.

Domprobst Ramstein
Staatsarchiv Luzern URK 113/1710
1359
am 31. August bestätigen der Schultheiss, Rat und Burger der Stadt Luzern, und die Landammannen und Landleute der Länder Uri, Schwyz und Unterwalden, dass die ehrbaren Leute von Gersowa und von Wetgis mit den vier Waldstätten das Bündnis von 1332 geschworen haben.

Dies weil die beiden Dörfer nicht namentlich in der Urkunde erwähnt wurden.

Im ersten Teil des "Weissen Buch von Sarnen" steht davon eine Abschrift:
Vierwaldstätter Bund
Weisses Buch Sarnen
Sarnen, Staatsarchiv Obwalden, Sig.A.02.CHR.0003, Seite99
*Gulden"
1368 am 22. Dezember verpfändet Ulrich von Hertenstein den ehrbaren Leuten der Gemeinde die in der Vogtei Wetgis sitzen und deren Vogt ich bin für 130 Gulden die Vogtsteuer und andere Gülten und Zinsen auf zwölf Jahre. Danach soll wieder alles sein wie zuvor.

Das sieht nach einer Kreditaufnahme aus.
Zu dieser Zeit wurden in der Schweiz noch keine Goldmünzen geprägt,
vermutlich handelt es sich hier um "Florentiner Gulden".
1368 Im ältesten bekannten Beleg zum Namen
der Rigi heisst es: ..in pede montis riginam..
zu deutsch: am Fusse des Berges Riginam.
So steht es jedenfalls bei Wikipedia und wird
fleissig kopiert.
Weitere Belege sprechen von den "Riginen"
(geologische Schichtungen), womit die Diskussion
um die Entstehung des Namens wohl eher zu
Gunsten der Geologie entschieden ist, auch wenn
Herr Bonstetten später eine andere Meinung vertritt.
Weinbauer
1378 in einer Urkunde wird der Zehnten (Abgabe an die Kirche) beschrieben. Daraus geht hervor, dass in Weggis u.a. Wein, Nüsse, Kastanien, Obst und Hanf angebaut wurden.

1378 am 14. Februar verkauft der Abt Johannes und der Convent des Gotteshauses zu Pfäfers an Johann von Waltersberg, Landammann zu Unterwalden, für 600 Goldgulden unseres Gotteshauses Kelnhof zu Wetgis am Lucerner See gelegen, mit Leuten, Jungen und Alten, Frauen und Mannen, mit Gütern, geerbt oder eigen und mit allen Nutzen, Gülten, Zinsen, Diensten, Fischenzen, Zehnten, der unserem Gotteshaus als Eigentum zugehört.
Wie sich nur zwei Wochen später zeigte, war Johannes von Waltersberg nur als Makler für seinen Schwager Heinrich von Moos tätig.
1378 am 31. März verkauft Heinrich von Moos
die grundherrlichen Rechte den Leuten und der
Gemeinde zu Weggis und zu Vitznow, die zum
Kelnhof zu Weggis gehören
für 1'050 Goldgulden.
Neben verschiedenen Auflagen behält von Moos
das Genossenrecht und das Patronatsrecht über
die Kirche. Damals gab es offensichtlich noch keine
Grundgewinnsteuer.
1380 am 28. Juni verkauft Imer von Ramstein,
Domherr zu Basel, die Vogtei Weggis für 70 Gulden
an die Stadt Luzern.

1380 am 20. Juli verkauft Ulrich von Hertenstein,
Edelknecht, das Gut Husen gleichzeitig mit der
Vogtei über Weggis an Schultheiss, Rat und
Gemeinde Luzern für 400 Goldgulden.
1380 Nach Übergabe der Vogtei Weggis an Luzern verweigerten die Dorfleute den Treueeid.

Sie wurden daraufhin gefangen genommen und mit den Nauen abgeführt 23

Erst nach Vermittlung durch die Urkantone wurden sie wieder freigelassen 23
Es folgt ein jahrzehntelanger Streit über das Verhältnis der Seegemeinden zu Luzern,
der erst mit dem Anlassbrief vom 4. März 1433 ein vorläufiges Ende findet:
1431
verkauft Ulrich von Moos dem Amman und den Kirchgenossen zu Weggis für 550 Pfund Pfennige seinen Kirchenzehnten.

Dieser Zehnten war an den jeweiligen Seelsorger abzuführen.

Das galt für die ganze Pfarrei, also
für das Ober- und Unterdorf Weggis,
Vitznau und Greppen.

Offensichtlich war das schon damals
eine Gegend mit hoher Wertschöpfung.
Pfennige
Albrecht Bonstetten
1479
Albrecht von Bonstetten,
Dekan des Klosters Einsiedeln,
zeichnet eine Karte der Schweiz
mit der Rigi im Mittelpunkt.

Et est mons Regina,
quem veteres montium Reginam dicebant.


Auf deutsch: Und das ist der Berg Regina,
den die Alten eine Königin der Berge nannten.

Man beachte, dass auf dieser Karte
der Norden unten liegt.
Dieses Bild aus der
Diebold Schilling Chronik
zeigt einen Überfall
bewaffneter Gersauer
auf Weggis und den
Raub von Vieh und Fischen
23
Landkarte Konrad Türst
1496 Konrad Türst zeichnet die erste Karte der Eidgenossenschaft, hier ein Ausschnitt - mit Norden unten 21
Rigi Heiligkreuz
1500 Die Kapelle Heiligkreuz am Rigiweg von Weggis wird erbaut 24
Landkarte Ptolomaeus
Landkarte Ptolomaeus
1513 entstanden die ersten gedruckten Karten der Schweiz im Strassburger "Ptolomaeus-Atlas"
hier Ausschnitte mit dem Vierwaldstättersee, dem Zugersee und dem Zürichsee 27
Spielkarten
Bei diesen Karten war es wohl weniger wichtig,
ob Norden oben oder unten ist.
Solange man die richtigen in der Hand hatte.
Gessler
1532 beschreibt Aegidius Tschudi eine Ruine oberhalb von Küssnacht als "Gesslerburg" 24

Einen Herrn Gessler gab es nie auf dieser Burg.
Aber immerhin kam es hier 1302 wegen hoher Steuerforderungen
zu einem Aufstand gegen den habsburgischen Vogt Eppo den Zweiten,
den dieser nur knapp überlebt haben soll.
Und dieser Vorfall ist vermutlich in die Tell-Sage eingeflossen.
Tschudi
1540 Bartholomäus Joler aus Weggis wird vom "Kalten Bad" geheilt.
Rigi Kaltbad
1585 Erste Kapelle und Einsiedelei auf Kaltbad

1593 Nahe Scheidegg wird eine eisenhaltige Quelle entdeckt.
Im 16.Jahrhundert war diese Quelle für ihre
Heilwirkung bei "Rückenweh und allerlei Fieber"
bekannt.
Die Badenden sollten sich im hölzernen Trog
dreimal drehen, dann um die Kapelle laufen
und fünf Vaterunser, fünf Ave Maria und ein
Credo beten.
1601 Am 18.September löst ein Erdbeben der Stärke 6.2 massive Erdrutsche im Weggiser Becken aus und verursacht eine 4 Meter hohe Flutwelle, die über den See läuft und zu grossen Schäden führt.
So wurden im Küssnachter Becken Schiffe aus dem See gehoben und 50 Schritt vom Gestade und zwei Hellebarden hoch an Land gespült.
1603 Renwart Cysat über Drachen und Namen:
Anno 1603 hat mir ein wahrhaffter alter mann, so unde an diesem Berg wonet und den Sommer gar vill zeits tag und nacht von der alpung wegen uff dem berg blybt, erzelt wie das er uf ein zeit nach mutmassung ungefahr umb das jahr 1564 an einem abent sommerzits zu angehender nacht bei heiterem himmel gsechen einen fürigen Tracken uss Pilati Berg in die Rige schiessen, hab einen grossen glantz und heitere gemacht, auch gross fürige flocken und flammen von ihme fallen lassen.
Ist dieser Berg ein lustiger schöner und glychsam also zuo reden ein zamer Berg. Obsi glichwol von dem See har etwas ruch und wild sind anzusechen. So man aber hinuff wandlet findt man inne nit sogar wild, ouch zu wandlen nit ungfüg, ouch allenthalben merenteils bedeckt mit guten Weiden und Allpen. Deswegen von den Alten und Historicis Regina Montium, das ist ein Königin der Bergen genannt worden, alls ich es in ettlichen Schriften gesehen.
Von dieses Bergsnamen sind zweyerlei Meinungen und doch beid passierlich. Die einen heissen zuo Latin "Regina Montium", und nit unbillich der Gelegenheit halber der benachpurten Bergen, die anderen Rigam, wie ouch die Landtlüt inne Rigi namsend, dann an der vordren siten gegen dem Seew ist er gestryffet oder gefalltet und mit vilen Strichen und Banden der Felsen uff einandern glychsam alles gebunden und understrichen, wölcher Nam von dem Latinischen oder Italienischen harkompt von der Glychheit wegen. Denn in selbiger Sprach heisst Riga ein Linier oder Lini."
  Die Drachenzeichnung wurde von seinem Enkel Leopold, Vogt zu Weggis, erstellt.
So ganz ernst darf man den Stadtschreiber Cysat aber nicht nehmen.
So erzählt er von Helm und Waffen des Ulrich Zwingli,
die von den Luzernern in der Schlacht bei Kappel erbeutet wurden,
und noch heute im Landesmuseum zu sehen sind.

Eine schöne Legende, die aber leider nicht auf Tatsachen beruht,
wie so vieles aus dieser Zeit 82
Landkarte Renwart Cysat
1613 Von Renwart Cysat und Heinrich Wägmann stanmt diese Karte
des Vierwaldstättersees. Auch hier liegt Norden wieder unten.
Münze Leodegar
1661 Ein Felssturz verschüttet das Mineralbad Lützelau.
1674 Die "Gassrübi", eine eine 200 x 400 Meter grosse Nagelfluhplatte stürtzt auf Vitznau herab.
1688 Johann Balthasar Sebastian Zay stiftet eine
Kapelle im Gebiet Klösterli mit dem Gnadenbild
"Maria zum Schnee" um den Sennen auf den Alpen
den Gottesdienst zu ermöglichen.
Rigi Balchenberg
schon im 17.Jahrhundert war bekannt, wo man die besten Balchen fängt; das gilt auch heute noch.
Leopold
1700 Erstes Wirtshaus auf Kaltbad
1721 Eine neue Kapelle wird auf Klösterli erstellt
1756 Kaltbad erhält das Tavernenrecht
Rigi Kloesterli
1770 Ursprünglich übernahmen Kapuziner die Gottesdienste von Arth aus,
später wurde für sie neben der Kapelle ein Wohnhaus gebaut, das Klösterli 24
1775 Auf seiner ersten Schweizerreise wandert Johann Wolfgang von Weimar über Klösterli und Kaltbad nach Kulm:
Wir bestiegen den Rigi, um halb achte standen wir bei der Mutter Gottes im Schnee; sodann an der Kapelle, am Kloster vorbei, im Wirtshaus "Zum Ochsen". Um 12 Uhr nach dem Kalten Bad oder zum Drei-Schwestern-Brunnen. Ein Viertel nach zwei hatten wir die Höhe erstiegen; wir fanden uns in Wolken, diesmal uns doppelt unangenehm, als die Aussicht hindernd und als niedergehender Nebel netzend. Aber als sie hie und da auseinander rissen und uns, von wallenden Rahmen umgeben, eine klare, herrliche, sonnenbeschienene Welt als vortretende und wechselnde Bilder sehen liessen, bedauerten wir nicht mehr diese Zufälligkeiten;
denn es war ein nie gesehner, nie wieder zu schauender Anblick, und wir verharrten lange in dieser gewissermaßen unbequemen Lage, um durch die Ritzen und Klüfte der immer bewegten Wolkenballen einen kleinen Zipfel besonnter Erde, einen schmalen Uferzug und ein Endchen See zu gewinnen. Um 8 Uhr abends waren wir wieder vor der Wirtshaustüre zurück und stellten uns an gebackenen Fischen und Eiern und genugsamem Wein wieder her.

Goethe war es auch, der seinem Freund Friedrich von der Tellsage und der zugehörigen Landschaft berichtete.
So konnte Schiller, der nie in der Schweiz war, das Drama "Wilhelm Tell" schreiben und 1801 erstmals in Weimar aufführen lassen.
Weggis
1790 Weggis 24
Angster
Rappen
Weggis Tannenberg
Weggis Tannenberg
1795 Ein Rutsch vom Tannenberg in das Weggiser Oberdorf zerstört 28 Häuser innerhalb von drei Tagen.
Die zeitgenössische Darstellung rechts zeigt den gesamten Schuttstrom in brauner Farbe 42 oo
1797 Auf seiner zweiten Schweizerreise kommt J.W.Goethe auch an Weggis vorbei:
"In der Entfernung vom See sahen wir Weggis, einen Ort, der durch einen langsam vorschiebenden
Kiesboden, nicht etwa durch einen Felsensturz, vor kurzer Zeit von der Stelle geschoben wurde.
Das Schieben des Erdreichs, wobei alles zu Grunde ging, was sich auf der Oberfläche befand,
dauerte 14 Tage, so dass die Leute ihre Häuser abtragen und das Holz wegschaffen konnten.
Ein Haus wurde dergestallt herumgedreht, dass es jetzt nach einer andern Seite hinsieht.
Man fängt wieder an zu bauen."
1800
1806 Aus der Neuen Zürcher Zeitung
vom 9. September:
Der 2. Sept. war für den Bezirk Schwyz ein trauriger, jammervoller Tag. Nach einem vier und zwanzig stündigen ausserordentlich heftigen Platzregen borst um 5. Uhr Abends an dem Berge Spitzebüol, ob dem Dorfe Röthen, dessen oberste Felsenspitze. Zugleich trennte sich, durch unterirrdisches Wasser von dem Kern des Berges gelöset, eine ungeheure bey 300. Ellen tiefe Erdmasse in einer Breite von 100. Fuss vom Gebürg. Diese fürchterliche Errdlauwe, riss Wohnungen, Menschen und Vieh mit sich, über den Rücken des Bergs, und stürzte mit unbeschreiblicher Gewalt in das unten gelegene Thal. Viele Centnerschwere Steine vor sich her durch die Luft auf eine unglaubliche Weite schleudernd, trieb der viele Ellen hohe Erdstrom mit Blitzesschnelle über die eine Stund breite, fruchtbare und mit Wohnungen übersäete Ebene an den gegenüber liegenden Rigi-Berg, drückte den Schutt mehrere tausend Fuss hoch den Berg hinauf, zersprengte da die dickesten Bäume in Splitter, weit herum alles verheerend und überschüttend.
Bergsturz Goldau
1806 Der Bergsturz gemalt von Franz Xaver Triner 35
1811
Carl Maria von Weber besteigt die Rigi

Ich erstieg den Kulm und kam höchst erhitzt oben an wo eine ziemliche Kälte herrschte. Um 1/2 6 Uhr erschien die Sonne in ihrem Glanze, nachdem sie vorher die
Spitzen der Gletscher vergoldet hatte und reichlich war ich für meine Mühe belohnt. Beschreiben muss man so etwas nicht. Von da gingen wir den Weg über Wäggis herab, tranken bei der Capelle zur "Junfer im Schnee" aus der wunderthätigen Quelle, sahen das Bad, das wie ein Sarg aussieht und langten um 11 Uhr in Wäggis an.
Rigi Kaltbad
1815 Rigi Kaltbad
Batzen
Rigi Kulmhaus
1816 Eröffnung des Kulmhauses am 6.August.
Erste Gäste waren der Erbauer Joseph Martin Bürgi aus Arth und seine Arbeiter 24
Rigiweg
Rigi Heiligkreuz
1820 Neubau des Rigiweges von Weggis nach Kaltbad und Rastplatz an der Heiligkreuzkapelle.
Ein von der Gemeinde gewählter Sigrist übernahm den Ausschank, der vor allem aus Bier und
Kirschwasser mit Zucker bestand 26
Rigi Staffel
1825 Rigi Staffel 24
Rigi Känzeli
1830 Rigi Känzeli 24
Rigi Kaltbad
1830 Rigi Kaltbad 24
1831 Felix Mendelssohn-Bartholdy schreibt am 30.August:
Ich bin auf dem Rigi. Weiter braucht ich nichts zu sagen, Ihr wisst das übrige, denn Ihr kennt den Berg. Wenn nur nicht alles so unbegreiflich schön wäre. Wenn man so aus den Bergen kommt und dann noch den Rigi sieht, das ist, als käme am Ende der Oper die Ouvertüre und andere Stücke wieder. Der abnehmende Mond, das lustige Alphorn, die lange dauernde Morgenröte,
die sich erst um die kalten, schattigen Schneeberge legte, die weissen Wölkchen über dem Zugersee, die Klarheit und Schärfe der Zacken, die sich in allen Richtungen gegeneinander neigen, das Licht, das sich nach und nach auf allen Höhen zeigte, die trippelnden, frierenden Leute in ihren Bettdecken, die Mönche aus Maria zum Schnee – nichts hat gefehlt. Ich konnte mich nicht von dem Anblick trennen und blieb noch sechs Stunden fortwährend auf der Spitze und sah den Bergen zu.
1832 erklärt die Urner Regierung, sie habe "hinsichtlich der Errichtung eines Dampschiffes auf dem Vierwaldstättersee sorgfältige Berechnungen aufnehmen lassen, aus welchen sich ergeben habe, dass der ganze Transit auf dem See mit Inbegriff seiner sämtlichen Gestade nicht hinreichen würde, um die Existenz eines Dampfschiffes auf demselben zu sichern".
Fünf Jahre später läuft das erste
Dampfschiff, die "Stadt Luzern"
in Flüelen ein.

Soviel zu den Prognosen
professioneller Analysten.
1834 Heinrich Zschokke berichtet:
Erst gegen Mitte des vorigen Jahrhunderts ward die Rigi, durch erhabene Pracht einer unermesslichen Aussicht, die sie gewähret, berühmter; und bald auch von Freunden der landschaftlichen Naturschönheiten, oder von neugierigen Reisenden, Naturforschern, und von Kranken besucht, denen die Ärzte Alpenluft oder Molkenkuren verordnet hatten... Seitdem sieht man droben in den Sommermonden das Stelldichein von Reiselustigen aus der grösseren Hälfte unsers Welttheils, welche Zerstreuung, oder Gesundheit, oder Belehrung, oder das Schauspiel ausserordentlicher Naturwunder suchen.
An schönen Tagen werden von Karavanen der Auf- und Niedersteigenden die Hauptwege des Berges belebt. Die sonst einsamen Alpen gleichen dann einem weiten Lustgarten in der Nähe irgendeiner grossen Hauptstadt.
Gruppen der Spaziergänger, männlichen und weiblichen Geschlechts, mit Sorgfalt und Auswahl gekleidet, zeigen sich in allen Richtungen; hier im Grase gelagert, dort einen Berg erklimmend, hier auf einer Felswand versammelt, mit bewaffneten oder unbewaffneten Augen die Fernen zu mustern; dort Abschiednehmende; dort Ankömmlinge in seltsamer Reisetracht, von Führern und von Trägern ihres Gepäcks begleitet.
Dampfschiff Stadt Luzern
1837 Das erste Dampfschff auf dem Vierwaldstättersee, die "Stadt Luzern", 32m lang mit 40 PS 24
Gasthaus zum Dampfschiff
1838 Das "Gasthaus zum Dampfschiff", später "Du Lac" war eine der ersten Herbergen in Weggis
1839 Victor Hugo besucht die Rigi:
Ich legte mich auf dem Bauch an den Rand einer Felskante und ich schob den Kopf vor, um mit dem Blick im Abgrund zu wühlen.
Diese Berge sind tatsächlich Wellen, aber Riesenwellen.
Sie haben alle Formen des Meeres, es gibt grüne und dunkle Wogen in Gestalt von Tannen bedeckten Kuppen, blonde und steinige Brecher aus Hängen von durch Flechten vergoldetem Granit und auf den höchsten Auftürmungen zerreisst der Schnee und fällt zersplittert in die schwarzen Schluchten, wie es die Gischt tut. Man glaubt, einen ungeheuren Ozean mitten in einem Sturm erstarrt zu sehen.
Rigi Kulm
1840 Kulm 24
Weggis
1840 Weggis
Rigi Kulmhotel
1848 Eröffnung des neuen Kulm-Hotels
Weggis Obkillen
1850
Kirche und
Obkillenhaus
in Weggis
Rigi Briefmarken
1860 Hotel- Briefmarken
Rigi Scheidegg
1860 Rigi Scheidegg 41
Rigi Kulm
1860 Kulm 24
Rigidienst
1861 Aus dem Tarif für den Rigidienst
Rigi Tarif
1863
Thomas Cook veranstaltet die erste
Gruppenreise durch die Schweiz
mit 62 Teilnehmern.
1863 Jemima Morell besteigt die Rigi:
Wir landeten in Weggis, und wenn jeder Mann, Knabe und Maultiertreiber eine Wespe gewesen wäre und jedes Wort von ihnen ein Wespenstich, hätten wir Weggis nicht lebend verlassen. Dieser aufdringliche Schwarm überfiel uns, liess nicht von uns ab und tanzte um uns herum! Wir wandten zahlreiche verschiedene Massnahmen und Listen an, um ihnen zu entkommen. Die letzten Hoffnungen der Bewerber wurden erst zunichte, als «la plus jolie dame» sie wissen liess, dass wir den Mont Blanc bestiegen hatten. Dies war zu viel – sogar für einen Rigi-Bergführer. Unsere Kletterkünste liessen sie verstummen und so erlaubten sie schliesslich, dass «la plus jolie dame» und die Berg- Amazonen unbehelligt an ihnen vorbeikamen.
victoria
1868
Alois Dahinden durfte zusammen mit einem Kollegen
die englische Queen Victoria auf die Rigi schleppen,
Jodeln inbegriffen.
Dafür bekam er sechs Goldstücke.
Vermutlich Schweigegeld.

Eine andere Quelle berichtet,
sie sei am 27. August mit dem Pferd "Flora" auf die Rigi geritten.
Vitznau Rigi Bahn
1869 Baubeginn der Zahnradbahn Vitznau-Staffelhöhe 24
Rigi Felsentor
1869
Eröffnung
Hotel Felsentor 28
Eines der zahlreichen Panoramen von Rigi-Kulm
Rigi Vitznau Bahnhof
1871 Vitznau 36
Rigi Kaenzeli
Rigi Kaenzeli
1871 Känzeli,
in verschiedenen
Darstellungen
Rigi Schnuertobel
1871 Schnuertobel Brücke
1871 Baubeginn der Zahnradbahn Staffelhöhe-Kulm und Bau einer Strasse von Kaltbad nach Klösterli
1873 Eröffnung der Zahnradbahn Staffelhöhe-Kulm
1874 Eröffnung der Adhäsionsbahn Kaltbad-Unterstetten
Guinea
Rigi Dampflok 7
1873
Dampflok Nr.7 (die Pfeffermühle)
heute betriebsbereit
im Verkehrshaus Luzern
Rigi Hotel Bellevue
Vreneli
1874 Eröffnung des Hotels
"Bellevue" auf Kaltbad
Rigi Kulmhotel Schreiber
1875 Eröffnung des dritten Hotels auf Kulm
Grand Hotel Schreiber mit 300 Betten
Rigi Kulm Ansicht
und was man aus einer Fotografie machen kann,
wenn man Perspektive und Geografie missachtet
Rigi Kaltbad
1875 Kaltbad 24
Rigi Staffel
Von Staffel nach Kulm 32
Rigi Kulmhotel
1875 Kulm 24
BrückenTest
1875 Belastungstest der Bahnbrücke bei Unterstetten 33
Rigi Unterstetten
1875
Unterstetten

Eröffnung der
Adhäsionsbahn
Unterstetten-
Scheidegg

Eröffnung der
Zahnradbahn
Arth-Goldau-Kulm
Rigi Hotel First
1875 Eröffnung
des Hotels Rigi First
Rigi Kaltbad
Bahnhof Kaltbad, vorn die Linie nach Unterstetten
Rigi Bahn
Weggis Hotel Bellevue Park
1875 Das Hotel Belle-Vue,
heute noch bekannt als
Park-Hotel Weggis,
wird eröffnet.

Nach einem letzten
grossen Umbau 2007
wurde es 2017
an einen türkischen
Investor verkauft
und wird nun zu einem
Detox-Tempel
für neureligiöse
Sühnerituale
umgebaut.
Rigi Kloesterli
1875 Klösterli 37
Rigi Unterstetten
1876 Eröffnung des
Hotels Unterstetten
Rigi Sonntagsfahrten
Rigi Hotel des Alpes
1878 Eröffnung des Hotels Des Alpes
Rigi Hoteltarif
Rigi Hotel Klösterli
1879 Mark Twain besteigt die Rigi:
Wir übergaben unsere Mäntel und Reisetaschen einem Burschen, der sie für uns tragen musste, damit wir uns ganz dem Geschäft des Bergsteigens widmen konnten. Wahrscheinlich legten wir uns öfter ins weiche Gras, als dies gemeinhin der Brauch ist, denn dieser Junge fragte uns bald, ob wir ihn nur für diesen Aufstieg oder im Jahresvertrag anzustellen gedächten.
Eigentlich sei er nicht so sehr in Eile, jedoch möchte er den Gipfel noch in jungen Jahren erreichen. Also liessen wir ihn vorausmarschieren und er versprach, uns ein Hotelzimmer zu reservieren, oder im Falle dies nicht möglich sei, ein Hotel bauen zu lassen und Sorge zu tragen, dass Farbanstrich und Putz bis zu unserer Ankunft trocken seien.
Verbot Briefmarken
1883 Die eidgenössische
Postverwaltung
verbietet Hotelbriefmarken
Post Hotel
1883 Eröffnung Post Hotel Weggis
Post Hotel
1889 Erste Erweiterung des Post Hotels
Weggis Brauerei
1885
Aus der ehemaligen
Seidenspinnerei
wird eine Brauerei,
und heute das
Hotel Schweizerhof
Lützelau
1890 Pension Lützelau
Rigi Dampflok 9
1895
Dampflok Nr.9
Rigi Hotel Felchlin
Münze
1897 Die "Stockrübi", ein Ausbruch aus den Kreidefelsen des Vitznauerstocks, erreicht Vitznau
Rigi Dampflok 12
1899 Dampflock Nr.12 der SLM Winterthur
1900
Rigi Kulm
1900 Kulm
Aus dem Baedeker Schweiz:
Baedeker Schweiz
Rigi Scheidegg
um 1900
Rigi Scheidegg
Weggis Hotel Rigi
Dampfschiff Uri
1901 erbaut, fährt das älteste der 5 Dampfschiffe, die "URI", auch heute noch auf dem See
Dampfschiff Unterwalden
1902 schon bald gefolgt von der "UNTERWALDEN"
Dampfschiff Schiller
1906 und der "SCHILLER"
Rigi Staffel
Rigi Staffel
Weggis Unterdorf
Weggis Unterdorf
Rigi Klösterli
Rigi Klösterli
Hotel Baumen
Hotel Baumen im Unterdorf Weggis
Rigi Kaltbad
Kaltbad

links:
Hotel Bellevue

rechts:
Grand-Hotel
Kaltbad
Werbung Bellevue
Bei der Werbung für das Hotel Bellevue wurde auf Geografie oder Astronomie wenig Rücksicht genommen 26
Weggis
1902 Weggis
Rigi Kanzeli
1903
Rigi Känzeli
Rigi Kaltbad Dorfplatz
Der Dorfplatz in Kaltbad 28
Rigi Kaltbad Eisfeld
Das Eisfeld in Kaltbad 26
Pension Schürch
Pension Schürch im Weggiser Unterdorf
Pension Schürch
Goldvreneli
Rigi Bahn Elektrifizierung
1907 Elektrifizierung der Arth-Rigi Bahn
Rigi Bahn Klösterli
1908 Bahnhof Klösterli
Weggis Quai
1910 Weggis
Hochwasser
1910 Der Vierwaldstättersee erreicht den höchsten gemessenen Stand von 435.25m
Umbau Posthotel
1911 Umbau des Posthotels
Cafe
1912 Weggis
1913 Eröffnung der Luftseilbahn Vitznau-Hinterbergen
Erschliessung der Seebodenalp mit einer Strasse
Weggis im Winter
1914 Weggis
Klosterli
1918 Rigi Klösterli 33
Brotkarte
Weggis Strandbad
1919 In Weggis wird das erste Strandbad der Schweiz eröffnet,
in dem Männer und Frauen gemeinsam baden dürfen
Weggis Unterdorf
1919 Weggis Unterdorf
Rigi Kulm Souvenir
Rigi Kulm Souvenir

Souvenirs...Souvenirs...
auf Kulm 28
Weggis Unterdorf
1920 im Unterdorf Weggis
Weggis
1920 Weggis
Dampfschiff Unterwalden
1923 Die Unterwalden sucht den Wald
Weggis Hertenstein 1
Eine recht wechselhafte Geschichte
hat dieses Hotel hinter sich:

Um 1864 als Pension Hertenstein am
Tanzenberg erbaut, war bereits
1868 die Queen Victoria zu Gast.

1870 plant Bayerns Ludwig II. eine Anlage
mit Lustschloss, gibt aber diesen Plan auf,
nachdem einige uralte Bäume gefällt wurden.
Weggis Hertenstein 2
ab 1875 errichtet Herr Knörr, der Begründer der Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee,
ein neugotisches Schlosshotel mit eigenem Anlegesteg, in dem 1897 Mark Twain zu Gast ist.
Weggis Hertenstein 3
1943 wird das Schlosshotel abgebrochen.

Am heutigen Standort erfolgen ab 1956
zahlreiche Neu- Um- und Anbauten bis
schliesslich 2013 das Campus-Hotel
Hertenstein eröffnet wird.
Weggis Parkhotel
1925 im Parkhotel-Bellevue
Weggis Posthotel
Post Hotel
Weggis
Rigi Bahn Brücke
1931 Die Adhäsionsbahn von Kaltbad nach Scheidegg wird eingestellt 34
Weggis Plakat
Weggis Plakat
Weggis Kurkarte
Rachmaninoff Senar
1933
Sergej Rachmaninoff lässt sein
Traumhaus in Hertenstein bauen.
Hertenstein
1934 Hertenstein 33
Rigi Kulm
1934 Rigi Kulm 33
Hotel National
1935
gründet Gottlieb Duttweiler
die Gesellschaft "Hotelplan"
und bietet Pauschalreisen
zu günstigen Preisen an,
unter anderem auch in das
Hotel National in Weggis. 26
Zeitung
Postflugzeug Clark

1936 Absturz eines Postflugzeuges Clark GA-43A
an der Rigi am 30.April
Weggis Cafe Schriber
Cafe Schriber
Flugzeug C35
1941
am 26.Juni stürzt eine C-35
vor Gersau in den Vierwaldstättersee,
das Wrack wird im Februar 2016
mit einem Tauchroboter gefunden.
Weggis Hotel Paradies
Weggis Hotel Paradies

1942 erscheint dieses Angebot,
heute steht nur noch das kleine Gebäude
am linken Bildrand.
Absturzstelle
Stein
1942 Auf dem Flug von Buochs nach Dübendorf
stürzt eine Morane D-3800 in Hertenstein ab.
1942 Eröffnung der Luftseilbahn Vitznau-Wissifluh

1942 wird ein schwimmendes Hindernis erstellt,
um den See zwischen oberer und unterer Nase
zu sperren.
Die Holzkonstruktion war etwa 2.5m hoch und
1'130m lang und wurde mit Betonblöcken auf
dem Seegrund verankert.
Vierwaldstättersee Seesperre
Lebensmittelkarte
Luftschutz Sand
Rigi First
1944 Rigi First 33
Flugzeug Morane
1946 am 3.Juni kollidieren zwei Morane vor Gersau, eine stürzt
in den Vierwaldstättersee. Das Wrack der Maschine wird 2011 gefunden.
Rigi Staffel
1949 Rigi Staffel 33
1948 Das Hotel Rigi First wird durch Brandstiftung zerstört
1952 Eröffnung der Luftseilbahn Brunnen-Urmiberg
1953 Eröffnung der Luftseilbahn Kräbel-Scheidegg
1954 Eröffnung der Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp
1954 Eröffnung des heutigen Kulm-Hotels
1961 Eröffnung der Luftseilbahn
Gschwänd-Burggeist
1962 Das Grand Hotel Rigi-Kaltbad
wird durch Brandstiftung zerstört,
11 Gäste kommen ums Leben
Riedsort 1962 Riedsort 33
1964 Am Bürgenstock stürzen 70'000 m3
Felsgestein in den See, die Flutwelle
verursacht grosse Schäden in Weggis
1966 Die Hostellerie auf Kaltbad wird eröffnet
Weggis Luftseilbahn
1968 Nach einer nur 11monatigen Bauzeit wird die Luftseilbahn Weggis-Kaltbad in Betrieb genommen
und überwindet in 10 Minuten eine Höhendifferenz von 924 Metern.
Riedsort 1972 Riedsort 33
Flugzeug C-3603
1974 Eine C-3603
wassert am 23.Oktober
in der Bucht von Hertenstein
1992 Zusammenschluss der Bahnen Arth-Rigi und Vitznau-Rigi

1993 Zur Gewinnung warmen Tiefenwassers wird in Weggis 2'300m tief gebohrt.
Wasser findet man nicht, die Bohrung wird zur Heizung einiger Gebäude genutzt
Mit dem 20.Jahrhundert endet diese Sammlung von Bildern und Ereignissen.
Einen Blick in die Gegenwart gibt es auf der Seite WEGGIS
und einen Blick in die Zukunft auf der Seite PROGNOSEN.
Literatur

1471 - Weisses Buch von Sarnen 31
1483 - Berner Chronik - Diebold Schilling 23
1846 - Der Geschichtsfreund - Mitteilungen des historischen Vereins der fünf Orte
1851 - Rechtsgeschichte der Stadt und Republik Luzern - Philipp von Segesser
1880 - Climbing the Rigi - Mark Twain
1893 - Quellen zur Schweizer Geschichte - Geschichtsforschende Gesellschaft
1905 - Die Schweiz - Handbuch für Reisende - Karl Baedeker
1963 - Rigi - Besucher berichten aus fünf Jahrhunderten - Hans Koch
1971 - Rigi - 100 Jahre Vitznau-Rigi Bahn, diverse Autoren 33
1971 - 500 Jahre Schweizer Landkarten - Georges Grosjean 21
1974 - Schiffahrt auf dem Vierwaldstättersee - Verlag Eisenbahn
1975 - Rigi - 100 Jahre Arth-Rigi Bahn 37
1977 - Die ersten Schweizer - Osterwalder
1979 - Rigi-Flora - Dr.Heinrich Wolff
1984 - Vitznau-Rigi Erste Bergbahn Europas - Hans Staffelbach 32
1984 - Der Vierwaldstättersee - diverse Autoren 45
1987 - Chronik der Schweiz - Ex Libris Verlag
1988 - Rigi - Naturforschenden Gesellschaft Luzern
1989 - Die "Stadt Luzern" - Theo Mathis
1991 - Die Orchideen der Schweiz - Hans Reinhard u.a.
1992 - Geologie der Schweiz - Toni Labhart
1993 - Weggiser Lesebuch - Festschrift 42
1995 - Rigi kennen lernen - Hans Steinegger 41
1996 - Bahn Saga Schweiz - AS Verlag Zürich 43
1996 - Vogtei und Amt Weggis - Martin Salzmann
1998 - Der Vierwaldstättersee auf alten Ansichten 1780-1880 - Markant-Stiftung 24
2003 - Geschichte des Hochwasserschutzes in der Schweiz - Daniel Vischer
2003 - Geologie und Geotope im Kanton Schwyz - Naturforschende Gesellschaft Schwyz
2007 - Legendäre Reisen in den Alpen - Couzy, Donzel, Rasper, Walter
2008 - Gründungszeit ohne Eidgenossen - Sablonier
2009 - Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern - Henning, Meyer
2010 - Geschichte der Schweiz - Thomas Maissen
2011 - Die Rigi - Bilder und Geschichten - Ruth Reinecke-Dahinden
2013 - Tourismusgeschichte der Zentralschweiz - Flückiger Strebel - ViaStoria 26
2015 - Fische kennen keine Grenzen - Josef Muggli
2019 - Der Tod des Reformators, Zwinglis Waffen - GSM Band 41 82

Staatsarchiv Luzern 28
Staatsarchiv Obwalden 31
Staatsarchiv Schwyz 25
Stiftsarchiv Pfäfers 22
Staatsarchiv St.Gallen 29
Stiftsbibliothek Engelberg
Klosterarchiv Einsiedeln
Sammlung schweizerischer Rechtsquellen
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
Zentralbibliothek Luzern
Universitätsbibliothek Heidelberg 27
Akademie der Wissenschaften Mainz
Bildarchiv ETH Zürich 33
Wochen-Zeitung Vitznau
Wikimedia 48

Die meisten Bilder wurden zum Teil erheblich nachbearbeitet und speziell gekennzeichnet.
Eine genaue zeitliche Einordnung ist wegen fehlender oder sich widersprechender Angaben
oft nicht möglich. Ähnliches gilt auch für die Quellen, da viele Bilder an verschiedenen Orten
veröffentlicht wurden. Hier sind entsprechende Informationen willkommen.
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